2002

§1 Name, Sitz, GeschÀftsjahr
Die Gesellschaft fĂŒhrt den Namen Deutsche Gesellschaft fĂŒr Zytometrie e.V. und ist im Vereinsregister mit Sitz in Heidelberg eingetragen. GeschĂ€ftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck der Gesellschaft
Die Gesellschaft ist eine interdisziplinĂ€re wissenschaftliche Vereinigung, deren besonderes Interesse der Zytometrie und ihrer Förderung gilt. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige (wissenschaftliche) Zwecke. Sie veranstaltet Tagungen und andere Treffen zum Zwecke des Erfahrungsaustausches und zur Förderung von Entwicklungen auf allen Gebieten der analytischen und prĂ€parativen Zellforschung.

Persönliche Mitglieder der Gesellschaft können Wissenschaftler werden, deren Interesse auf dem Gebiet der Zytometrie liegt. Persönliche Mitglieder haben ein aktives und passives Wahlrecht. Fördernde Mitglieder können Firmen, wissenschaftliche Institute oder Körperschaften werden, die bereit sind, die Ziele der Gesellschaft zu unterstĂŒtzen. Fördernde Mitglieder verfĂŒgen ĂŒber ein aktives Wahlrecht, das sie durch einen Vertreter ausĂŒben können.

AntrĂ€ge auf Mitgliedschaft sind nach BefĂŒrwortung durch zwei persönliche Mitglieder schriftlich beim Vorstand einzureichen. Lehnt der Vorstand einen Antrag ab, so entscheidet der Beirat endgĂŒltig.

Verdiente Wissenschaftler können von Mitgliedern vorgeschlagen und auf Beschluss von Vorstand und Beirat zu Ehrenmitgliedern der Gesellschaft ernannt werden. Ehrenmitglieder genießen alle Rechte persönlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragszahlung entbunden.

§3 Mitgliedschaft
Die Gesellschaft hat:
a. persönliche Mitglieder
b. fördernde Mitglieder
c. Ehrenmitglieder

§4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche AustrittserklĂ€rung zum Ende des laufenden GeschĂ€ftsjahres an den Vorstand, durch Tod bzw. bei fördernden Mitgliedern durch Liquidation, durch ZahlungsrĂŒckstand von mehr als einem Jahresbeitrag trotz schriftlicher Aufforderung oder durch Ausschluss auf Grund eines einstimmigen Beschlusses von Vorstand und Beirat.

§5 Mitgliedsbeitrag
Die Höhe und FÀlligkeit des Mitgliedsbeitrages werden von der Mitgliederversammlung beschlossen. Nicht mehr beruflich tÀtige Mitglieder können auf Antrag durch den Vorstand von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit werden.

§6 Organe der Gesellschaft
Die Organe der Gesellschaft sind:
a. Vorstand
b. Beirat
c. Mitgliederversammlung

§7 Vorstand
Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem SchriftfĂŒhrer. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder von ihnen kann die Gesellschaft allein vertreten.

§8 ZustÀndigkeit des Vorstandes
Der Vorstand fĂŒhrt die GeschĂ€fte der Gesellschaft und ist fĂŒr alle Angelegenheiten der Gesellschaft zustĂ€ndig, soweit diese nicht durch die Satzung einem anderen Organ der Gesellschaft zugewiesen sind.

§9 Amtsdauer des Vorstandes
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung in der Regel aus dem Beirat auf zwei Jahre gewĂ€hlt. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Als Vorsitzender kann der stellvertretende Vorsitzende gewĂ€hlt werden, um eine hinreichende KontinuitĂ€t in der Leitung der Gesellschaft sicherzustellen. Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender sind in ihr jeweiliges Amt nicht unmittelbar wiederwĂ€hlbar. Die Wiederwahl von Schatzmeister und SchriftfĂŒhrer ist dagegen möglich.

§10 Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand fasst seine BeschlĂŒsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden mit einer Frist von mindestens 14 Tagen unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen werden. Zu den Sitzungen wird der Beirat eingeladen. Bei EilbedĂŒrftigkeit kann der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter allein entscheiden.

Der Vorstand ist beschlussfÀhig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende anwesend sind. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bzw. der stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlussfassung erfolgt durch Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

Eine außerordentliche Sitzung kann durch den Vorstand einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies mindestens die HĂ€lfte der Beiratsmitglieder oder 20 % der Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der GrĂŒnde beantragen.

Die BeschlĂŒsse des Vorstandes sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Sitzungsleiter zu unterschreiben ist. Die Niederschrift soll Ort  und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten BeschlĂŒsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

Dem Beirat gehören sechs Mitglieder der Gesellschaft an. Sie werden jeweils fĂŒr die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gewĂ€hlt. Jedes Jahr sind zwei von ihnen neu zu wĂ€hlen. Wiederwahl ist zulĂ€ssig.

§11 Beirat
Der Beirat berĂ€t den Vorstand der Gesellschaft. Er legt gemeinsam mit dem Vorstand die Richtlinien fĂŒr die Arbeit der Gesellschaft fest, unterstĂŒtzt den Vorstand bei der Vorbereitung und DurchfĂŒhrung von Tagungen, empfiehlt dem Vorstand die Aufnahme von Mitgliedern und ist Revisionsinstanz. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Beirat ein Ersatzmitglied fĂŒr die restliche Amtsperiode.

§12 Mitgliederversammlung
Die jĂ€hrlich auf der Jahrestagung stattfindende ordentliche Mitgliederversammlung beschließt nach Entgegennahme des Rechnungs- und GeschĂ€ftsberichtes ĂŒber die Entlastung des Vorstandes, ĂŒber Ort und Zeit der nĂ€chsten Jahrestagung, ĂŒber AntrĂ€ge, ĂŒber die Wahl und Abberufung von Vorstands- und Beiratsmitgliedern, ĂŒber die Höhe des Jahresbeitrages, sowie ĂŒber SatzungsĂ€nderungen und die Auflösung der Gesellschaft. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende bzw. im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.

Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung und eines Kandidatenvorschlages mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin. Der Kandidatenvorschlag kann von der Mitgliederversammlung ergÀnzt werden.

Die Vorstandsmitglieder werden separat und in geheimer Wahl mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewÀhlt. Kommt im ersten Wahlgang keine Mehrheit zustande, entscheidet eine Stichwahl.

Die Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung regelt § 10 Abs. 3 dieser Satzung.

§13 BeschlussfÀhigkeit
entfÀllt

§14 Rechnungslegung
Die Rechnungslegung durch den Vorstand hat jĂ€hrlich nach BestĂ€tigung durch einen öffentlichen PrĂŒfer oder durch zwei persönliche Mitglieder der Gesellschaft zu erfolgen. Die RechnungsprĂŒfer der Gesellschaft dĂŒrfen nicht dem Vorstand oder Beirat der Gesellschaft angehören und werden von der Mitgliederversammlung jeweils auf zwei Jahre bestellt.

§15 Niederschrift
Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden oder von seinem Stellvertreter und vom SchriftfĂŒhrer oder von einem von der Versammlung gewĂ€hlten ProtokollfĂŒhrer zu unterzeichnende Niederschrift anzufertigen. Sie wird den Mitgliedern bekannt gegeben und ist von der nĂ€chsten Mitgliederversammlung zu genehmigen.

§16 SatzungsÀnderung und Auflösung
VorschlĂ€ge fĂŒr SatzungsĂ€nderungen mĂŒssen beim Vorstand eingereicht und bei der nĂ€chsten Mitgliederversammlung beraten werden. Nach Zustimmung von mindestens zwei Drittel der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung muss die geĂ€nderte Satzung vor der Anmeldung beim Registergericht dem zustĂ€ndigen Finanzamt zur PrĂŒfung vorgelegt werden.

Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer außerordentlichen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erfolgen.

Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall des in § 2 definierten Zwecks der Gesellschaft fĂ€llt das Vermögen der Gesellschaft gemĂ€ĂŸ dem Beschluss der Mitgliederversammlung an eine von dieser zu bestimmende gleichartige, gemeinnĂŒtzige wissenschaftliche Institution zur Förderung der Zellforschung.

§17 GemeinnĂŒtzigkeit
Die Gesellschaft fĂŒr Zytometrie verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne des Abschnitts »SteuerbegĂŒnstigte Zwecke« der Abgabenordnung und schließt jeden persönlichen Gewinn aus.

Mittel der Gesellschaft dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

Alle Inhaber von Ämtern der Gesellschaft sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Die vorstehende Satzung entspricht der auf der GrĂŒnderversammlung der Gesellschaft fĂŒr Zytometrie e.V. am 20. Januar 1990 genehmigten und gemĂ€ĂŸ §13 sowie §16 6 am 23.09.2002 geĂ€nderten Fassung.

Regensburg, den 1. Oktober 2002

Prof. Dr. Ruth KnĂŒchel-Clarke
(Vorsitzende der Gesellschaft 2000 – 2002)

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